Die Baude und der Turm auf dem
"Großen Knollen"

Startpunkt für die Tour ist ein Parkplatz an der Straße zur "Kupferhütte" nördlich von "Bad Lauterberg".
Der Aufstieg erfolgt über den Weg mit dem Blauen Punkt. Nach einigen Schritten teil sich dann die Straße. Rechts geht es der "Krummen Lutter" folgend zu der 2007 stillgelegten "Baryt-Grube". Unser weg geht aber, am "Forsthaus Knollen" vorbei, an der "Geraden Lutter" weiter. Auch dieses Tal ist durch Relikte ehemaliger Bergbautätigkeit gekenn-
zeichnet. Oben im Tal führt der Weg durch den aufgeschlitzten Damm eines ehemaligen Kunstteiches. Der Teich versorgte die Grube "Kupferrose" im Tal mit Aufschlagwasser für ihre Kunsträder. An der Grube kommen wir am Ende vorbei. Hier steht eine Tafel mit ausführlichen Informationen über die Wasserhaltung im ganzen Gebiet.
Links am Berghang finden wir das Mundloch des "Luttertalstollen". Kurz hinter diesem Stollen zweigt der Weg auf den "Großen Knollen" links ab. Weiter oben kommen wir an mehreren Bruchstellen, die mit dem ehemaligen Bergwerk in Zusammenhang stehen, vor bei. Es stehen überall Warnschilder die man auch beachten sollte, auch wenn ein Blick in ein Loch noch so interessant zu sein scheint.
Nach dem Abzweig im Tal ging der Weg recht mühsam bergan. Umso besser schmeckt das wohlverdiente Bier in oder vor der Baude. Zum Essen gibt es hier selbstverständlich auch was. Der Turm feierte 2004 seinen 100. Geburtstag. Sein Vorgänger aus Holz von 1890 wurde 1903 vom Blitz zerstört. Die Aussicht vom Turm ist auch hier vom Wetter abhängig. Das Fernglas mit zu nehmen kann sich lohnen, denn nach Süden ist die Landschaft offen. Vorn (rechtes Bild) liegt die Stadt "Herzberg". Im linken Bild wird "Sankt Andreasberg" vom "Brocken" (links) und "Wurmberg" (rechts) flankiert.
Zurück nehmen wir den Weg mit dem Blauen Strich. Wir kommen wieder zur "Kupfer-
hütte". Wir überqueren aber nicht die "Lutter", sondern gehen den Waldweg am Hang entlang. Auf dem Wegweiser steht "Augenquelle". Erst kommen wir oberhalb des Sportplatzes vorbei und dann auch an der Quelle. Bevor wir den Pfad links hinunter gehen steigen wir noch zu einer Besonderheit nach rechts hinauf.
Es gibt im Harz viele eingebrochene Schächte, die von den früheren Bergbauaktivitäten zeugen. Man sieht davon nur noch einen, mehr oder weniger großen, Trichter im Waldboden. Die Grube "Kupferrose" ist einmalig gut er-
halten. Der kleine Abstecher vom Weg lohnt sich wirklich. Nun noch den Pfad herunter zur "Augenquelle". Auf der anderen Seite des Sportplatzes ist schon die Straße wo das Auto steht.
Die Baude und der Turm auf dem "Großen Knollen" sind das ganze Jahr geöffnet.
Montag - außer an Feiertagen - ist Ruhetag.
Geöffnet ist von: 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Sollten Sie in einer größeren Gruppe wandern, sind Sie natürlich auch willkommen. Sie sollten aber vorher telefonisch Bescheid sagen: 05585 222.
Wenn Sie sich für die Geschichte und das Vereinsleben rund um den Turm interessieren, dann schauen Sie bitte direkt auf die Internetseite: www.grosserknollen.de