Eine Wanderung von Gernrode zur
Burg Falkenstein

Der Weg ist ungefähr 15km lang. Es empfiehlt sich, diese Tour für das spätere Frühjahr, oder den Sommer zu planen. Die Startzeit sollte im Morgengrauen liegen, damit für Pau-
sen und Besichtigungen genügend Zeit bleib. Ein Rückweg ist auch noch zu bewältigen.
Startpunkt ist der Parkplatz in der Bahnhofsstrasse, kurz hinter dem Bahnhof Gernrode. Durch das Neubauviertel gelangt man zur Osterallee, der man links bis an ihr Ende folgt. Über den Bach und am Waldrand (Wald rechter Hand) entlang weiter Richtung "Roseburg" und Ballenstedt. Die B180 überqueren und kurz darauf beginnt der Schlosspark von Bal-
lenstedt. Den Schlosspark durchqueren (das Schloss zur linken Hand). Am Ausgang des Parks befindet sich linker Hand ein Firmengelände und es beginnt eine Strasse der wir folgen (den nahen Walrand zur Rechten). Ein kleiner Teich bleibt links liegen und die Strasse endet an der Lungenklinik (zur Linken). Rechts geht es direkt Richtung Selketal erst den Berg hinauf
Wir gehen die kleine Straße oberhalb der Eigenheimsiedlung am Waldrand weiter und kommen am "Forsthaus Kohlenschacht" vorbei zu einer Schutzhütte. Hier in dieser Umgebung befindet sich das ehemalige Steinkohlen-Bergbaurevier von Opperode und Meisdorf. Der Weg geht nun rechts in den Wald hinein und beim genauen Hinsehen erkennen wir noch verbrochene Schächte.

Ringhalde eines Steinkohlenschachtes

Tafel an der Ringhalde

Diese Tafel mit Erläuterungen zum Revier steht (stand) an der Schutzhütte
Außer den Resten des Altbergbaus findet man hier auch noch alte Grenzstein mit einem Bären auf der einen und einem Falken auf der anderen Seite.
Der Weg zur Burg Falkenstein endet erst einmal im Selketal an der
"Waldgaststätte zum Falken" .
Ausgeruht und gestärkt können wir den steilen Aufstieg zur Burg in Angriff nehmen.
Zurück nach Gernrode wählen wir den Weg durch das Selketal nach Mägdesprung zur "Harzer Schmalspurbahn" .
Von der "Waldgaststätte zum Falken" gehen wir das Selketal weiter hinauf und kommen zur ehemaligen Ferienanlage "Selkemühle"
.
Die Häuser und Gehöfte, die im Selketal weiter oben stehen, nennen sich alle "Hammer". Hier standen früher Hammerwerke (1 - 4), die Eisen weiter verarbeitet haben. Der Ort Mägdesprung beginnt dann mit dem roten Backsteinbau, dem
"Carlswerk". An der Stras-
senkreuzung, rechts oberhalb des "Obelisk", finden sie dann den Bahnhof, das Ende dieser Wanderung.